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Interkulturelle Jugendarbeit im Spannungsfeld der Integrationsdebatte (* Amsterdam * Berlin * Wien *) 11.-13. Juni 2010
Ort der Fachtagung: Regenbogenfabrik, Lausitzer Str.22, X-berg/ Berlin
Teilnahmebeitrag: 10,-€/ 5,-€ ermäßigt (bezahlt wird vor Ort)
9.15- 10.45 Uhr, Fachreferat Verschiedene Integrationsmodelle und Präsentation einiger Ergebnisse der europaweiten TIES Studie über die 2. Generation
11.00 – 13.00 Uhr Workshop I und II Workshop I: Vielfalt und Beteiligung - junge WienerInnen abseits des politischen Mainstream Diversität, Integration und Partizipation sind seit einigen Jahren wichtige neue Schlagworte in Wien. Dieser Workshop soll aufzeigen warum das gerade bezogen auf junge Menschen seine Berechtigung hat und an Hand der Arbeit des Vereins Wiener Jugendzentren demonstrieren welche Konzepte in der Jugendarbeit gegangen werden. Sowohl Diversität als auch (politische) Partizipation sind dabei essentielle Schwerpunkte.
Workshop II: Präsentation des Integrationsbarometers 2010 Am 19. Mai 2010 veröffentlichte der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration das Ergebnis des ersten Jahresgutachtens: die Integration in Deutschland ist viel besser als ihr Ruf. Deutschland ist angekommen in der Einwanderungsgesellschaft. Die Integration läuft im gesellschaftlichen Alltag weitgehend auf Erfolgskurs. Wie es zu dieser eher positiven Einschätzung kommt, was sich hinter der Studie verbirgt und welche Forderungen der Sachverständigenrat aus der Studie ableitet, wird Anne- Kathrin Will in dem Workshop erklärt.
14.30 -17 Uhr Workshop III und Workshop IV Workshop III: Erfahrungen junger Menschen mit Migrationshintergrund aus muslimischen Ländern mit dem Thema Integration Welche Erfahrungen mit kultureller Vielfalt und gesellschaftlichen Grenzziehungen machen junge Menschen mit Migrationshintergrund? Was bedeutet für sie „Integration“ und Zugehörigkeit? Und: Welche Rolle(n) nehmen dabei Jugendorganisationen ein bzw. könnten Jugendorganisationen verstärkt einnehmen? Der Workshop widmet sich diesen Fragen auf der Basis einer in Graz und Wien durchgeführten soziologischen Studie, die sich mit religiösen, ethnischen und nationalen Identitäten der – wie sich zeigte – sehr heterogenen so genannten zweiten Generation von MigrantInnen mit muslimischem Hintergrund befasste.
Dr. Nikola Ornig, Soziologin, war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Graz, arbeitete für das Europäische Jugendforum in Brüssel und die Österreichische Bundesjugendvertretung in Wien und ist nun in der wissenschaftlichen Politikberatung in Berlin tätig. Sie promovierte mit einer Studie über ethnische, religiöse und nationale Identitäten junger Erwachsene der so genannten zweiten Generation der Migration aus mehrheitlich muslimischen Ländern in Österreich (Die Zweite Generation und der Islam in Österreich, Grazer Universitätsverlag 2006).
Workshop IV (in englisch): Challenges and discussions of integrating the youth in the dutch society
Wie sieht die Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in den Niederlanden aus? Wie werden sie in der niederländischen Gesellschaft wahrgenommen und was wird auf Seiten der Politik unternommen? Mourad Taimounti wird u.a. auf die Projekte der aktuellen Straßensozialarbeit in Amsterdam zu sprechen kommen.
ACHTUNG (geänderter Zeit und anderer Ort) 18- 19.45 Uhr Podiumsdiskussion „Jugendarbeit im Spannungsfeld der Integrationsdebatte“ mit Vertretern aus Jugendarbeit, Wissenschaft und Politik Im Gegensatz zu den Workshops (aufgrund von TeilnehmerInnenbegrenzung) findet die Podiumsdiskussion öffentlich statt. Das Gespräch wurde vom Kreuzbergmuseum in die regenbogenfabrik umverlegt.
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