Betreutes Jugendwohnen

Was ist eine Jugendwohngemeinschaft?
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Jugendwohngemeinschaft
Vierrutenberg


Die Jugendwohngemeinschaft

Der Bund Deutscher Pfadfinderinnen betreibt seit 1978 im Norden von Berlin eine Jugendwohngemeinschaft. Hier leben 5 Jugendliche zusammen. Alle Jugendlichen arbeiten an ihren Perspektiven. Sie gehen zur Schule, in die Ausbildung oder sind auf der Suche nach Schul – oder Ausbildungsplätzen.

Was ist eine Jugendwohngemeinschaft?
Jeder Bewohner hat sein eigenes Zimmer. Es leben Jungen und Mädchen gemeinsam in der Jugendwohngemeinschaft.. Die Jugendlichen führen hier einen gemeinsamen Haushalt. Die meisten unserer Jugendlichen kaufen für sich selbst ein und kochen auch für sich. Die Betreuer sind nur partiell in der Einrichtung und haben die Aufgabe die Jugendlichen möglichst schnell in die erste eigene Wohnung zu verselbständigen. Ebenso müssen sie bei Konflikten in der Wohngemeinschaft, in der Schule oder mit den Eltern helfen. Sie halten zum Jugendamt, zum Elternhaus, zur Schule und oder zum Ausbildungsplatz Kontakt.

Wer kommt in eine Jugendwohngemeinschaft?
Alle jugendlichen ab 15 Jahre, die ihre familiäre Not im Jugendamt (Sozialpädagogischer Dienst) ausreichend deutlich machen können. Also Jugendliche, die zu Hause soviel Ärger haben, dass es dort nicht mehr geht. Sie haben ein Recht auf Jugendhilfe, wenn zu hause geschlagen, eingesperrt, sie in ihrer altersgemäßen Entwicklung behindert werden oder eine Verwahrlosung droht. Ebenso haben sie das Recht bei der Auswahl der Einrichtung beteiligt zu sein.

Regeln in der Jugendwohngemeinschaft
Einmal pro Woche findet ein Gruppenabend statt. Hieran ist die Teilnahme Pflicht
Harter Alkohol und Drogen sind in der Jugendwohngemeinschaft verboten.
Der Alltag beginnt immer aus der Wohngemeinschaft heraus. Übernachtungen bei Freunden sind in Ausnahmen oder am Wochenende möglich.

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